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Weshalb werden gerade Bibliotheken zu einem wichtigen Element der fürstlichen Repräsentation? Welches ist die Motivation dazu?
Wie weit bleibt eine fürstliche Bibliothek eine persönliche Bibliothek, die nur ihrem Besitzer und allenfalls seinem Hofe zur Verfügung steht, und wie weit entwickelt sie sich auch zum Verwaltungs- und Forschungsinstrument?
Welche Aufgaben haben ihre Leiter, die in vielen Fällen namhafte Persönlichkeiten waren?
In Form eines kleinen Exkurses gehen wir der Frage nach dem Museumscharakter von Bibliotheken dieser Epoche nach: Wie weit ist das Büchersammmeln ganz einfach ein Aspekt unter vielen anderen im Rahmen der Sammeltätigkeit im 17./18. Jh.? (Abgrenzung zu Trophäensammlungen, Kunstkammern, Naturalienkabinetten).
Wie weit können im Zeitalter des Absolutismus republikanische Staatsgebilde im Bibliothekswesen mithalten? (ein Seitenblick auf die Schweiz).
Trotz der Konzentration auf den Bibliothekstyp der Hof- oder Fürstenbibliothek in dieser Stunde möchte ich einleitend einige Charakteristika des Buchwesens im Zeitalter des Barocks und vor allem der Aufklärung einführen.