| Kontakt | Lageplan | A-Z Index | Sitemap | Drucken 

Universitätsbibliothek Bern

Titelbild

Stadtbibliotheken

Bekannt ist die Darstellung der Stadtbibliothek von Danzig von 1687 (Baur 151, bereits weiter oben verwendet). (Auch hier dürfte man der Höhe der Büchergestelle zeichnerisch etwas nachgeholfen haben.)

Und in diesem Zusammenhang darf man auch Beispiele aus der Schweiz erwähnen.

Vorab die oft abgebildete Darstellung der Stadtbibliothek Zürich, auf die wir in einem Exkurs über Kirchenbauten als Bibliotheken zurückkommen. Der 1629 gegründeten Stadtbibliothek, einer der Vorläuferinnen der heutigen Zentralbibliothek, wurde 1631 der oberste und 1632 der mittlere Boden der profanierten Wasserkirche zugewiesen. Diese enthielt auch das Kunstkabinett. 1717 schnitt man in die Böden ein Oval und stützte die so entstehenden Galerien durch Säulen ab. Damit entstand eine ansprechende Saalbibliothek. Ein Jahr später richtete man ein heizbares Arbeitszimmer ein, was damals noch eine Seltenheit war. (Milkau 27)

Wir kennen übrigens aus der Aufklärungszeit gedruckte Kulturführer für Gelehrte, in denen nicht selten Bibliotheken als "Merkwürdigkeiten" (sprich Sehenswürdigkeiten) empfohlen werden.

Und schliesslich noch eine Darstellung der Stadtbibliothek Bern, die seit 1794 im heutigen Gebäude untergebracht ist, das ursprünglich als Kornhaus konzipiert war. Ursprünglich allerdings beschränkt auf den Kern des Baus von Niklaus Sprüngli an der Seite zur Münstergasse (ursprünglich Kesslergasse).

Universität Bern | Universitätsbibliothek | Münstergasse 61/63 | CH-3000 Bern 8 | Tel +41 (0)31 631 92 11 | Fax +41 (0)31 631 92 99
© Universität Bern 06.11.2007 | Impressum