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Universitätsbibliothek Bern

Titelbild

Universitätsbibliotheken

Die Universitäsbibliotheken dagegen hatten einen rasch wachsenden Bestand aufzunehmen. Ihre Gebäude des 18. Jhs. mussten auf dem Kontinent neuen Räumen weichen, die der Bücherflut besser gewachsen waren - wohl auch gerade deshalb, weil sie im Zeitalter des Absolutismus eher Stiefkinder gewesen waren. Die geistlichen und weltlichen Fürsten fanden an ihnen für ihre Repräsentationsbedürfnisse weniger Interesse. Um so nötiger wurden anschliessend Neu- und Umbauten.

So bleiben uns aus dieser Zeit nur einige spärliche Darstellungen in Form von Stichen.

Die Ansicht der Universitätsbibliothek von Leiden (Baur 31) stammt zwar noch von 1610, doch wurde der Raum auch im 18. Jh. noch genutzt. 1653 entfernte man die Pulte und stellte die Bücher in Wandregalen auf und 1692 zog man in der Mitte des Raumes, wo sich einst der Mittelgang befand, eine lange Bücherwand ein. (Baur 144, 277)

Die Universitätsbibliothek Greifswald - hier in einer Aufnahme von 1775 (Baur 146) - gleicht stark den kirchlichen Bibliotheken, die wir gesehen haben.

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