Geschichte
Die Fachbereichsbibliothek Bühlplatz entstand 1981 aus der Zusammenlegung von Buch- und Zeitschriftenbeständen der ehemaligen Stadt- und Universitätsbibliothek einerseits und verschiedener Institutsbibliotheken der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät andererseits. Auch heute noch entfällt mehr als die Hälfte der Stellfläche auf die zahlreichen gedruckten Fachzeitschriften, deren Altbestände meistens nur in gedruckter Form vorliegen. Die berühmte Zeitschrift "Nature", in welcher 1953 der bahnbrechende Artikel von Watson und Crick über die Desoxyribonukleinsäure erschien, ist beispielsweise auf dem Platz Bern nur in der FBB vom ersten Band an vorhanden.
Im Rara-Bestand finden sich vor allem Bücher aus den Anfängen der Geologischen Forschung, einer der ältesten Titel ist das Specimen lithographiae helveticae curiosae (1702) des Zürcher Arztes und Naturforschers Johann Jakob Scheuchzer.
Sammlungsprofil
Das Sammlungsprofil der Bibliothek richtet sich nach den Bedürfnissen von Lehre und Forschung in den entsprechenden Disziplinen. Es umfasst namentlich Zoologie und Mikrobiologie; Mineralogie, Petrographie und Tektonik sowie sämtliche Fächer des Medizinischen Grundstudiums.
Neue Dienstleistungen
Um den steigenden Erwartungen ihres Publikums gerecht zu werden, führte die FBB im Jahr 2004 als erste Schweizer Bibliothek die Lieferung von Farbscans als Alternative zu Fotokopien im interbibliothekarischen Leihverkehr ein. Ebenfalls seit 2004 bietet sie als erste Berner Bibliothek im Rahmen der immer wichtigeren Vermittlung von information literacy regelmässig ein punktepflichtiges Wahlpraktikum an (Wahlpraktikum Informationsquellen (pdf, 1.2 MB)).
Aufgrund eines Entscheids der Medizinischen Fakultät der Universität Bern wurde die Universitätsspital-Bibliothek USB per 1.1.2011 in die UB integriert. Die Dienstleistungen der USB werden seit diesem Datum von der neuen Dienststelle Document Delivery der FBB erbracht.